Lost Places

“Historischer Friedhof Karlsbrunn” (Saarland)

Karlsbrunn wurde im Jahr 1717 gegründet. 6 Jahre später fanden die ersten Beerdigungen auf dem Friedhof statt. Es handelte sich damals um Kinder, die mit dem 34. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Dwight D. Eisenhower, verwandt waren, denn dessen Vorfahren stammen aus Karlsbrunn. Glasmacher und Bergleute sind weitere Verstorbene, die man dort zur letzten Ruhe gebettet hat. Der Warndt, wozu auch Karlsbrunn gehört, ist bekannt dafür, dass hier viele Glasmacher ihrer Kunst nachkamen.

Zunächst setzte man nur evangelische Bürger bei, nur vereinzelt Andersgläubige. In den 1940er Jahren fand ein katholischer Soldat dort seine letzte Ruhe. Aber er wurde exhumiert und nach Paris, seine Heimat, überführt. Nachdem ein neuer Friedhof in Karlsbrunn angelegt wurde, entschied man den historischen Friedhof nach und nach still zu legen. Der Verfall begann in den 1960er Jahren.

Der historische Friedhof Karlsbrunn beherbergt noch 79 Grabstätten. Der Friedhof kann täglich von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr besichtigt werden.

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